Die verborgene Geschichte unter unseren Füßen: archäologische Autoroute zu den römischen Fundstätten von Fuengirola

Fragt man Touristen, was Fuengirola ausmacht, hört man von Chiringuitos (Strandbars), kilometerlangen Stränden und belebten Strandpromenaden. Doch wenn Sie das Handtuch kurz beiseitelegen und die Stadt mit anderen Augen betrachten, merken Sie, dass Sie auf einem Boden mit über zweitausend Jahren Geschichte stehen. Phönizier, Punier und Römer wussten bereits, dass dieser Winkel der Costa del Sol ein strategischer Ort war: Das antike Suel gab es hier lange vor den Strandbars.
Die Fundstätten verteilen sich über das Gemeindegebiet – eine im Norden, eine an der Flussmündung, eine weiter östlich –, deshalb können Sie mit einem Mietwagen von Miami Car Hire die Stationen dieser Geschichte verbinden, ohne von Busfahrplänen abhängig zu sein oder mit Rucksack durch die Sonne zu laufen. Hier ist die Route, um die verborgene Seite der Stadt zu entdecken.
1. Erster Halt: die römische Villa der Finca del Secretario
Wir beginnen mit der vollständigsten römischen Fundstätte der Stadt. Die Finca del Secretario liegt im Gebiet von Los Boliches, im Norden der Gemeinde, neben der Umgehungsstraße und der Bahnlinie. Viele Einheimische fahren daran vorbei, ohne es zu wissen: Unter dem Verkehr der Gegend sind die Überreste einer großen römischen Villa mit Gewerbebereich und Thermen erhalten, die vom späten 1. Jahrhundert n. Chr. bis mindestens ins 4. Jahrhundert genutzt wurde.
- Anfahrt: Mit dem Auto erreichen Sie die Stätte bequem über die Umgehungsstraße. Geben Sie den genauen Standort aber am besten schon vor der Abfahrt ins Navi ein und stellen Sie das Fahrzeug auf einem öffentlichen Parkplatz in der Nähe ab. Prüfen Sie auch die Öffnungszeiten: Das Besucherzentrum ist in der Regel montags geschlossen, und die Zeiten ändern sich je nach Saison (Infos unter turismo.fuengirola.es).
- Was Sie sehen: Die Reste des Thermengebäudes – mit Räumen wie dem Caldarium, dem Heißbaderaum – und den Gewerbebereich mit den Becken, in denen Fisch eingesalzen wurde, einer der wirtschaftlichen Grundlagen des antiken Suel. Im Besucherzentrum gibt es eine Rekonstruktion der Thermen und eine Ausstellung der Funde aus der Villa.
- Der Schatz des Ortes: Aus dieser Fundstätte stammt die Venus von Fuengirola, eine Marmorskulptur aus dem 2. Jahrhundert, die 2021 restauriert wurde und heute im Rathaus ausgestellt ist. Sich vorzustellen, wie sich die Bewohner von Suel vor fast zwanzig Jahrhunderten in diesen Thermen entspannten, verändert den Blick auf Fuengirola völlig.
2. Zweiter Halt: der Cerro del Castillo und die Spuren von Suel
Von Los Boliches aus steigen wir wieder ins Auto und fahren zur Mündung des Río Fuengirola, um auf den Cerro del Castillo (Burghügel) zu gelangen, das eigentliche historische Herz der Gemeinde. Auf diesem Hügel steht das Castillo de Sohail, und beide gehören zum selben Ensemble: der archäologischen Stätte von Suel.
- Die Fahrt: Sie erreichen ihn über die Autobahnausfahrt „Castillo Sohail“ oder über die Beschilderung von der Strandpromenade aus. Eine kurze Strecke – ideal, um die Wendigkeit eines Kompakt- oder Stadtwagens aus unserer Flotte zu testen.
- Die Lage: Diese Anhöhe wurde nicht zufällig gewählt: Sie kontrollierte die Flussmündung – in der Antike schiffbar – und den Zugang vom Meer. Hier überlagern sich eine phönizisch-punische, eine römische und eine mittelalterliche Besiedlung. Die Burg, die Sie heute sehen, ist eine kalifale Festung aus dem 10. Jahrhundert, errichtet auf diesen früheren Siedlungen.
- Nicht verpassen: Am Fuß des Hügels, direkt an der Strandpromenade, sind römische Becken zur Herstellung von Garum erhalten, der berühmten Fischsauce. Ein Detail, das direkt an das anknüpft, was Sie in der Finca del Secretario gesehen haben.
- Tipp für Autofahrer: Neben dem Vorplatz der Burg gibt es einen öffentlichen Parkplatz, und der Eintritt ist frei. Von oben ist der Blick auf die Flussmündung und das Mittelmeer spektakulär.
Zusatzhalt: die Thermen von Torreblanca
Wenn Sie noch Zeit haben, runden Sie die Route mit den Römischen Thermen von Torreblanca del Sol ab, an der Avenida de Torreblanca im Osten der Gemeinde. Das Ensemble wurde 2005 zum Kulturgut (Bien de Interés Cultural) erklärt und umfasst ein Thermengebäude aus dem 2. Jahrhundert n. Chr., eine Fischsalzerei und eine Nekropole, die ab dem 5. Jahrhundert genutzt wurde. Nach Jahren in Privatbesitz erwarb die Stadtverwaltung das Gelände 2017 und hat es mit Stegen und Informationstafeln für Besucher hergerichtet. Ein weiteres Beispiel dafür, wie Fisch und seine Erzeugnisse die Wirtschaft des antiken Suel trugen. Informieren Sie sich vor dem Besuch auf der Tourismus-Website von Fuengirola über die Besuchszeiten, da sie sich ändern können.
Fischerarchitektur und charmante Ecken: die Viertel, die der Massentourismus übersieht
Jeder kennt das Zentrum von Fuengirola und das lebhafte Treiben in Los Boliches, doch die Identität des Ortes steckt auch in den Spuren seiner Fischervergangenheit. Diese Tradition reicht weit zurück: Schon zur Römerzeit lebte die Küste vom Fisch und seiner Einsalzung. Und vor dem Tourismus-Boom der 1960er-Jahre war dies noch ein bescheidenes Fischerdorf.
Wenn Sie den üblichen Touristenpfaden entkommen möchten, stellen Sie das Auto auf einem Parkplatz ab und entdecken Sie diese Ecken.
1. Die Fischergassen von Los Boliches
Auch wenn Los Boliches heute für Leben und Trubel steht: Sobald Sie in die Straßen parallel zum Strand eintauchen, ändert sich das Tempo schlagartig.
- Der Charme: Enge Gassen und niedrige, weiß getünchte Häuser, die an das alte Fischerviertel erinnern, kleine Nachbarschaftsläden und Bars, in denen Pescaíto (frittierter Fisch) nach wie vor die Hauptrolle spielt.
- Warum das Auto hier wichtig ist: Mit einem wendigen Wagen in handlicher Größe von Miami Car Hire erreichen Sie die Gegend problemlos. Die Gassen genießt man allerdings am besten zu Fuß: Parken Sie auf einem öffentlichen Parkplatz und erkunden Sie sie zu Fuß.
2. Die Altstadt und die Plaza de la Constitución
Im historischen Zentrum, rund um die Plaza de la Constitución, steht die Kirche Nuestra Señora del Rosario, geweiht der Schutzpatronin der Stadt, deren Fest jedes Jahr im Oktober gefeiert wird. Die umliegenden Gassen und kleinen Plätze bewahren ein deutlich ruhigeres Tempo als die Strandpromenade.
- Wann hinfahren: Frühling, Herbst oder Winter – ohne den Sommertrubel – sind die beste Zeit, um durch diese Viertel zu schlendern und zu sehen, wie die Anwohner ihre Blumentöpfe pflegen und vor der Haustür plaudern.
- Wo parken: Nutzen Sie die Tiefgaragen nahe der Plaza de la Constitución oder die gebührenpflichtigen Parkzonen (zona azul) in der Umgebung, und nehmen Sie sich eine Stunde Zeit, um ziellos umherzuschlendern.
Schnellplanung: Geschichte und Viertel von Fuengirola
| Themenroute | Geschätzte Dauer | Parkplatzsuche | Empfohlenes Fahrzeug |
| Römische Fundstätten (Finca del Secretario + Castillo Sohail) | 3 Stunden (plus 1 Stunde mit Torreblanca) | Leicht bis mittel (an der Burg gibt es einen Parkplatz am Vorplatz) | Kompaktwagen oder Mittelklasse-SUV |
| Fischerviertel und Altstadt | 2 Stunden | Mittel (enge Gassen; besser öffentliche Parkplätze) | Stadtwagen oder wendiger Kompaktwagen |
Warum Sie Fuengirola auf vier Rädern erkunden sollten
Die Fundstätten liegen weit auseinander: die Finca del Secretario im Norden, die Burg an der Flussmündung und Torreblanca im Osten. Zu Fuß wäre das ein ganzer Wandertag, mit dem Auto ein entspannter Vormittag. Ein Mietwagen von Miami Car Hire gibt Ihnen die Freiheit, von der römischen Geschichte der Finca del Secretario zum Castillo de Sohail und von dort in die Fischergassen von Los Boliches zu fahren – mit Klimaanlage und Ihren Sachen sicher im Kofferraum. Danach parken Sie und erkunden die Viertel ganz entspannt zu Fuß.
Wenn Sie das nächste Mal nach Fuengirola kommen, beschränken Sie sich nicht auf den Strand. Schalten Sie Ihr Navi in den Entdeckermodus und finden Sie heraus, was hinter den Fassaden steckt.